Dienstag, 18. August 2026

Audiopedia - Texte


Audiopedia - wozu ist es gut?

 Wusstest du schon …


… dass die Depressionsrate unter Frauen in manchen Regionen von Entwicklungsländern bei über 50% liegt?

… dass täglich fast 1.500 Frauen und junge Mädchen weltweit an Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen sterben (davon die meisten in Entwicklungsländern)?

… dass über 210 Millionen Frauen auf der Welt keinen Zugang zu sicheren Methoden der Empfängnisverhütung oder auch nur Informationen darüber haben?

… dass sich Eltern in vielen Ländern - vor allem im asiatischen und pazifischen Raum - nur Söhne wünschen, so dass weibliche Föten häufig gezielt abgetrieben oder Mädchen direkt nach der Geburt getötet werden?

… dass junge Mädchen in ländlichen Regionen vieler afrikanischer Länder durchschnittlich vier Schultage pro Monat versäumen, nur weil sie keinen Zugang zu Informationen über und Materialien für angemessene Menstruationshygiene besitzen?

… dass eine Frau in Afrika im Durchschnitt doppelt so viele Stunden täglich arbeiten muss wie ein Mann?

… dass laut der Weltgesundheitsorganisation WHO bis zu drei Vierteln aller Krankheiten in Entwicklungsländern durch eine bessere Ernährung, sauberes Wasser, Hygiene, Impfungen und Gesundheitserziehung vermieden werden könnten - lauter Dinge, die dort üblicherweise vor allem in den Verantwortungsbereich von Frauen fallen?

Dies sind nur einige der vielen, vielen Gründe, warum wir uns entschlossen haben, aktiv zu werden … und darum haben wir URIDU gegründet.

URIDU ist ein gemeinnütziges, unabhängiges Projekt, das wir im Dezember 2015 gestartet haben. Wir wollen Frauen in Schwellen- und Entwicklungsländer unterstützen und fördern, indem wir ihnen wichtige Informationen frei zugänglich machen, mit deren Hilfe sie ihre Lebensumstände aktiv zum Positiven verändern können. Ziel ist es dabei, den Frauen Basiswissen über Gesundheit zu vermitteln, sowie ihnen zu helfen, ihre Stellung in der Familie zu verbessern und ihr eigenes Potenzial zu entdecken. Unsere Inhalte beschäftigen sich deshalb mit wichtigen Schlüsselthemen wie Gesundheit, Familie und Arbeit. Sie wurden von Experten sorgfältig entwickelt und ausgewählt und in ein leicht verständliches Frage-Antwort-Format gebracht. Und sie sind modular aufgebaut, was bedeutet: lokale Partner, die sie nutzen möchten, können jeweils die Inhalte auswählen, die sie als für ihre Region besonders relevant ansehen. Sie können die Inhalte modifizieren, wo ihnen das nötig erscheint, oder sie können Inhalte hinzufügen, die nur in ihrer speziellen Region Bedeutung haben. Problemlos können auch jederzeit später noch Inhalte aktualisiert oder verändert werden. Dank eines Online-Crowdsourcing-Projekts, in dessen Rahmen sich derzeit bereits Tausende von ehrenamtlichen Übersetzern engagieren, sind wir gerade dabei, diese Inhalte in über 80 Sprachen zu übersetzen - weitere sind geplant. (Mehr Informationen über das Übersetzungsprojekt findest du hier.)

Die weite Verbreitung von Mobiltelefonen (vor allem in asiatischen Ländern) ist eine mächtige Kraft, die schon heute das tägliche Leben, die Arbeit und die Kommunikation von Landfrauen überall auf der Welt beeinflusst und verändert. Deshalb stellen wir unsere Inhalte auf URIDU.COM zur Verfügung, einer Website, die für den Einsatz auf Mobiltelefonen optimiert wurde und auf die man auch über langsame 2G-Netzwerke gut zugreifen kann. Die derzeitige Version der Website beinhaltet die Texte bereits in den Sprachen Arabisch, Indonesisch, Englisch, Französisch, Suaheli, Filipino, Spanisch und Vietnamesisch.

Texte



audiopedia Felicitas Heyne

 

Audiopedia - Bildung für Frauen - ganz einfach 

Felicitas Heyne und „Audiopedia“: Wissen, das Leben rettet

Es gibt weltweite Herausforderungen, die oft im Verborgenen bleiben – der mangelnde Zugang zu Bildung für Frauen in Entwicklungsländern gehört dazu. Genau hier setzt ein visionäres Projekt an, das von der deutschen Psychologin und Autorin Felicitas Heyne ins Leben gerufen wurde: Audiopedia

Das Projekt verbindet Technologie, Bildung und Psychologie, um eine der verletzlichsten Gruppen der Weltgesellschaft zu stärken.

Bildquelle: Neues von der Audiopedia Foundation

Wer ist Felicitas Heyne?

Felicitas Heyne ist eine bekannte deutsche Psychologin, systemische Therapeutin und erfolgreiche Buchautorin. Neben ihrer therapeutischen Arbeit hat sie sich schon früh leidenschaftlich der Frage gewidmet, wie man psychologisches und lebenswichtiges Wissen für jedermann zugänglich machen kann. Sie versteht Bildung nicht als Luxusgut, sondern als grundlegendes Menschenrecht und als stärkstes Werkzeug zur Selbsthilfe.

Was ist Audiopedia?

Zusammen mit ihrem Ehemann Marcel Heyne gründete sie die Non-Profit-Organisation URIDU, aus der das Kernprojekt Audiopedia hervorging.

Die Grundidee: Mehr als 500 Millionen Frauen weltweit können weder lesen noch schreiben. Gleichzeitig haben sie oft keinen Zugang zum Internet oder zu gedruckten Informationsmaterialien. Audiopedia löst dieses Problem durch hörbares Wissen.

Es handelt sich um eine offene, digitale Plattform, die lebenswichtiges Basiswissen in Audioform bereitstellt. Die Inhalte sind exakt auf die Bedürfnisse von Frauen in Entwicklungsregionen zugeschnitten.

Die Kernbereiche des Wissens:

  • Gesundheit & Hygiene: Aufklärung über Krankheiten, sauberes Wasser und Seuchenprävention.
  • Schwangerschaft & Familienplanung: Sichere Geburt, Säuglingspflege und Verhütung.
  • Frauenrechte: Schutz vor Gewalt, Zwangsheirat und die Stärkung des Selbstwerts.
  • Finanzielle Unabhängigkeit: Grundlagen der Landwirtschaft, Mikrokredite und Existenzgründung.

Wie funktioniert das Konzept?

Das Besondere an Audiopedia ist der pragmatische und barrierefreie Ansatz, der technologische Hürden geschickt umgeht:

  1. Die Crowd-Übersetzung: Die Inhalte werden von Freiwilligen auf der ganzen Welt in Hunderte von lokalen Sprachen und Dialekten übersetzt und eingesprochen.
  2. Der „Audiopedia Player“: Ein einfaches, robustes und solarbetriebenes Audiogerät, das speziell für Regionen ohne Stromnetz entwickelt wurde. Es funktioniert ohne Display und ist rein über Knöpfe auditiv bedienbar.
  3. Digitale Zugänge: Wo Smartphones vorhanden sind, können die Inhalte auch über Apps, WhatsApp oder Webseiten abgerufen und geteilt werden.

Warum das Projekt so erfolgreich ist

Als Psychologin weiß Felicitas Heyne, dass Bildung der Schlüssel zu Empowerment (Selbstermächtigung) ist. Wenn eine Frau lernt, wie sie sich vor Krankheiten schützt oder ein eigenes kleines Einkommen erwirtschaftet, verändert das nicht nur ihr eigenes Leben, sondern das ihrer gesamten Familie und Dorfgemeinschaft.

Audiopedia wurde für diesen innovativen Ansatz bereits mehrfach international ausgezeichnet (unter anderem im Rahmen von Initiativen der UNESCO und bei weltweiten Tech-for-Good-Wettbewerben).


Bildquellel Audiopedia – Zugängliches Wissen für alle Frauen, überall

Playlists 

Fazit

Felicitas Heyne zeigt mit Audiopedia eindrucksvoll, wie psychologisches Gespür und digitale Innovation die Welt verändern können. Sie hat ein Werkzeug geschaffen, das die Barriere des Analphabetismus durchbricht und Frauen weltweit die Stimme und das Wissen gibt, das sie für ein selbstbestimmtes Leben brauchen. Ein echtes Herzensprojekt mit globaler Wirkung.

 

Samstag, 15. August 2026

Superaugen

Bildquelle Heidi Troi

Titel: Superaugen und der anonyme Brief

Autorin: Heidi Troi

Verlag:  ‎ Effekt GmbH

ISBN. 979-1255321705 - 20.07.2026 - 128 Seiten - zum Preis von 12,00  Euro

Sterne: ⭐⭐⭐⭐⭐

Klappentext

Endlich Schulanfang! Für die Superaugen bedeutet das: neue Abenteuer, neue Geheimnisse und eine neue Mitschülerin namens Ina. Doch kaum ist die erste Woche vorbei, tauchen rätselhafte Briefe auf. Olli steht als heimlicher Verehrer da, Freddie ist grundlos beleidigt und Ulli bekommt Schimpfe von der Lehrerin. Wer steckt hinter den Briefen? Die fiese Marion, die keine Gelegenheit auslässt, die Superaugen zu ärgern? Oder doch jemand anderes? Mit Humor und einer Prise Chaos gehen Ulli und ihre Bande dem Rätsel auf den Grund, bevor noch mehr Unheil geschieht. Ein spannendes Kinderbuch über Freundschaft, Mut und die Kunst, hinter die Fassade zu blicken – perfekt für junge Detektive ab 8 Jahren.

Meine Meinung

Buchbesprechung: Die Superaugen und das Rätsel der geheimnisvollen Briefe

Auf einen Blick

  • Zielgruppe: Junge Detektive ab 8 Jahren

  • Themen: Freundschaft, Mut, Zusammenhalt, Detektivgeschichten

  • Faktor: Humor, Spannung und eine ordentliche Portion Schulchaos

Worum geht es?

Für die Superaugen beginnt ein aufregendes neues Schuljahr voller Abenteuer. Neben neuen Geheimnissen gibt es auch eine neue Mitschülerin namens Ina, die frischen Wind in die Truppe bringt. Doch die Idylle trügt: Direkt nach der ersten Schulwoche tauchen mysteriöse Briefe auf, die das Klassenklima komplett auf den Kopf stellen. Plötzlich steht Olli als heimlicher Verehrer da, Freddie ist ohne ersichtlichen Grund beleidigt und Ulli landet prompt im Lehrerzimmer, um sich Schimpfe abzuholen.

Steckt etwa die fiese Marion dahinter, die ohnehin keine Gelegenheit auslässt, den Superaugen das Leben schwer zu machen? Oder zieht hier jemand ganz anderes die Fäden? Mit viel Humor, Spürsinn und dem nötigen Chaos machen sich Ulli und ihre Bande auf die Suche nach der Wahrheit, um das Rätsel zu lösen, bevor der Schulfrieden völlig ruiniert ist.

Das hat uns besonders gut gefallen

  • Perfekt für Leseanfänger und Fortgeschrittene: Der Schreibstil ist flüssig, kindgerecht und zieht junge Leser ab 8 Jahren sofort in seinen Bann. Die Kapitel haben eine angenehme Länge zum Selberlesen oder Vorlesen.

  • Starke Charaktere: Die Mitglieder der Superaugen sind sympathisch, absolut authentisch und halten auch in brenzligen Situationen zusammen. Man schließt sie sofort ins Herz.

  • Spannung trifft auf Alltagsthemen: Neben dem Detektivfall greift das Buch wichtige Werte wie Freundschaft, Vertrauen und Zivilcourage auf. Es zeigt, wie wichtig es ist, hinter die Fassade zu blicken, anstatt vorschnell zu urteilen.

  • Humorvoller Blick auf den Schulalltag: Das Gefühlschaos und die kleinen Streitereien auf dem Pausenhof wirken lebendig und bringen Kinder zum Schmunzeln.

Fazit

Eine absolut gelungene Mischung aus Schulgeschichte und Detektiv-Abenteuer! Dieses Buch sorgt für beste Unterhaltung im Kinderzimmer und regt gleichzeitig dazu an, über Missverständnisse und wahre Freundschaft nachzudenken.

„Ein Muss für alle kleinen Spürnasen und Fans von spannenden Klassengeschichten!“

Autorin

Bildquelle Heidi Troi
Heidi Troi schreibt Krimis mit Tiefgang, Spannung und meistens auch mit einer Prise Humor. Ihre Geschichten führen von den Südtiroler Bergen bis an die Küsten der britischen Inseln.

Ob in der Garda-See-Krimireihe rund um Marescialla Bianca Rossi oder in den Alpenkrimis mit Lorenz Lovis – Heidi Trois Figuren sind vielschichtig, ihre Fälle atmosphärisch und oft überraschend aktuell. Dabei geht es nie nur um das Verbrechen, sondern immer auch um die Menschen dahinter: ihre Motive, ihre Abgründe – und manchmal auch um ihre Rettung.

Als T.H. Campbell lässt sie die charmante Privatdetektivin Sara Rattlebag gemeinsam mit ihrem skurrilen Krimiclub in einem kleinen Küstenstädtchen in Südengland ermitteln. Miss Spinster, Bobby Bobby und Saras Männer haben sich längst in die Herzen der Leser:innen geschlichen.

Früher schrieb Heidi Troi auch Wohlfühlromane – diese erscheinen inzwischen unter dem Pseudonym Mira Frey: romantisch, charmant und mit ganz viel Herz.

weitere Bücher

Die Superaugen und das entführte Schulskelett

Die Superaugen und der Theatergeist

Die Superaugen ... und der Schuhdieb

Weitere Buchrezensionen von Friederike Lober

Friederike Lober – Redakteurin mit Herz für Bücher, Autorinnen und Autoren

Autorin:

Friederike Lober – Redakteurin bei TVüberregional

Redaktion: Friederike Lober – Redakteurin bei TVüberregional

E-Mail: lober@tvueberregional..de

Weitere Beiträge von Friederike Lober: Friederike Lober bei TVüberregional

Weitere Lesebriefe: Kategorie Lesebriefe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 13. August 2026

Olli liebt Bücher


Bildquelle Heidi Troi
Titel: Olli mag Bücher

Autorin: Heidi Troi

Verlag: Effekt GmbH

ISBN. 979-1255321767 - 15.07.2026 - zum Preis von 15,90 Euro - 40 Seiten

Sterne: ⭐⭐⭐⭐⭐

 

 

 

 

Klappentext

Eine Geschichte für alle, die Bücher langweilig finden. Oder doch nicht? In Ollis Haus gibt es Bücher. Überall. Sie stapeln sich auf Fensterbrettern, versperren Türen und hängen sogar im Apfelbaum. Die ganze Familie Büchner liebt Geschichten – nur Olli nicht. Nach einem besonders schlechten Tag hat er genug von Büchern und erklärt: „Bücher sind blöd!“ Seine Familie ist ratlos. Weder Lieblingsbücher noch gute Ratschläge helfen. Doch das seltsame Grummeln in Ollis Bauch bleibt. Erst als er eines Tages neugierig ein Buch aufschlägt, entdeckt er die Geschichte, die genau auf ihn gewartet hat – und erkennt, warum Bücher Menschen so begeistern können. Mit viel Humor, Fantasie und liebevollen Illustrationen erzählt Olli mag Bücher von der Suche nach der richtigen Geschichte. Das Bilderbuch macht Mut, eigene Lesewege zu finden, und zeigt Kindern, dass Lesen keine Pflicht sein muss – sondern ein Abenteuer, das für jeden anders beginnt. Ein spannendes Kinderbuch über Freundschaft, Mut und detektivischen Spürsinn – für Kinder ab 8 Jahren. 

Meine Meinung 

Olli mag Bücher: Wenn aus Lesemuffeln echte Abenteurer werden

Habt ihr auch jemanden zu Hause, der beim Anblick eines Buches sofort die Augen verdreht? Dann kommt dieses Bilderbuch genau zur rechten Zeit! Mit „Olli mag Bücher“ liegt eine warmherzige, humorvolle und absolut lebensnahe Geschichte vor, die genau da ansetzt, wo viele Kinder (und Eltern) den Kampf mit dem Lesen aufgeben: beim puren Frust.

Worum geht es?

In Ollis Familie dreht sich alles um Geschichten. Bücher stapeln sich überall – auf den Fensterbrettern, vor den Türen und hängen sogar im Apfelbaum. Nur Olli kann dem ganzen Papierkram so gar nichts abgewinnen. Nach einem besonders nervigen Tag reicht es ihm: „Bücher sind blöd!“ Die Familie von Olli sind echte Buchmessies. 

Weder gut gemeinte Ratschläge noch die Lieblingsbücher der Familie helfen. Doch dann plagt ihn ein seltsames Grummeln im Bauch. Erst als Olli aus purem Übermut und Neugier ein ganz bestimmtes Buch aufschlägt, passiert das Unerwartete: Er findet seine Geschichte und begreift, warum Lesen eben keine lästige Pflicht sein muss, sondern ein echtes Abenteuer.

Unsere Meinung: Warum das Buch begeistert

  • Endlich mal ehrlich: Das Buch holt Kinder ab, die mit klassischen Leseempfehlungen oder dicken Wälzern (noch) nichts anfangen können. Es verurteilt Olli nicht für seine Lesefreude-Skepsis, sondern nimmt seine Gefühle ernst.

  • Tolle Botschaft: Die Geschichte zeigt wunderbar, dass es beim Lesen nicht um Tempo oder Leistung geht, sondern darum, den eigenen Weg und das passende Genre zu finden – egal ob Sachbuch, Comic oder eben eine detektivische Spurensuche.

  • Humor und Fantasie: Der Schreibstil ist spritzig, voller Witz und lädt perfekt zum Vor- und Selberlesen ein. Die liebevollen Illustrationen stecken voller witziger Details, die auch nach dem zehnten Durchblättern noch Spaß machen.

Fazit

„Olli mag Bücher“ ist ein echtes Plädoyer für die Lesemotivation abseits von starren Lehrplan-Vorgaben. Es macht Mut, eigene Lesewege zu entdecken, und zeigt, dass die Welt der Geschichten für jeden bereitsteht – man muss nur das richtige Buch aufschlagen.

  • Empfohlen für: Kinder ab 8 Jahren

  • Perfekt geeignet für: Lesemuffel, kleine Detektive und alle, die eine Prise Humor und Fantasie lieben.

Autorin

Bildquelle Heidi Troi
Heidi Troi schreibt Krimis mit Tiefgang, Spannung und meistens auch mit einer Prise Humor. Ihre Geschichten führen von den Südtiroler Bergen bis an die Küsten der britischen Inseln.

Ob in der Garda-See-Krimireihe rund um Marescialla Bianca Rossi oder in den Alpenkrimis mit Lorenz Lovis – Heidi Trois Figuren sind vielschichtig, ihre Fälle atmosphärisch und oft überraschend aktuell. Dabei geht es nie nur um das Verbrechen, sondern immer auch um die Menschen dahinter: ihre Motive, ihre Abgründe – und manchmal auch um ihre Rettung.

Als T.H. Campbell lässt sie die charmante Privatdetektivin Sara Rattlebag gemeinsam mit ihrem skurrilen Krimiclub in einem kleinen Küstenstädtchen in Südengland ermitteln. Miss Spinster, Bobby Bobby und Saras Männer haben sich längst in die Herzen der Leser:innen geschlichen.

Früher schrieb Heidi Troi auch Wohlfühlromane – diese erscheinen inzwischen unter dem Pseudonym Mira Frey: romantisch, charmant und mit ganz viel Herz.

weitere Bücher

Die Superaugen und das entführte Schulskelett

Die Superaugen und der Theatergeist

Die Superaugen ... und der Schuhdieb

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Weitere Buchrezensionen von Friederike Lober


 Friederike Lober – Redakteurin mit Herz

Autorin:

Friederike Lober – Redakteurin bei TVüberregional

Redaktion: Friederike Lober – Redakteurin bei TVüberregional

E-Mail: lober@tvueberregional..de

Weitere Beiträge von Friederike Lober: Friederike Lober bei TVüberregional

Weitere Lesebriefe: Kategorie Lesebriefe

 

 

 

 

Dienstag, 11. August 2026

Wo Jesus barfuß läuft

 

Bildquelle SCM Hänssler
Titel: Wo Jesus barfuß läuft

Autor: Markus Freudinger

Verlag: SCM Hänssler

ISBN.  978-3775163071 - 224 Seiten - 20 Euro - 23.03.2026

Sterne: ⭐⭐⭐⭐⭐

 

 

 

 

 

Klappentext

Der Hoffnungslosigkeit begegnen. Das war das wichtigste Ziel für Markus und Katharina, als sie sich als junges Ehepaar von Gott rufen ließen, aus einem der reichsten Länder der Welt an einen der ärmsten Orte zu ziehen: in den indischen Slum von Kolkata (vorher: Kalkutta). Wo sie hinsahen, sahen sie Jesus in diesen Geringsten ihrer Brüder und Schwestern. Inständig beteten sie für eine "Person des Friedens", die ihnen die Tür zu den Herzen der Menschen öffnen würde. Gott erhörte ihr Gebet, wenn auch auf andere Weise als gedacht - und Markus und Katharina erleben, was es heißt, Jesus dort zu finden, wo Menschen ihn brauchen. 

Leseprobe: 

Meine Meinung

Bewegender Einblick in ein Leben für die Ärmsten – Ein Zeugnis echter Nächstenliebe

Einleitung: Der Mut, alles hinter sich zu lassen

Dies Buch  hat mich von der ersten Zeile an tief berührt und nachhaltig zum Nachdenken angeregt. Markus und Katharina lassen ihre Leserschaft in diesem Text hautnah an einer der radikalsten und außergewöhnlichsten Lebensentscheidungen teilhaben, die man sich vorstellen kann: dem bewussten Schritt aus einem der reichsten Länder der Welt hinein in die schier unübersehbare Armut des indischen Slums von Kolkata, der früheren Metropole Kalkutta.

Wer den Text liest, spürt sofort, dass hier keine romantisierten Reiseberichte oder trockene Missionsstatistiken präsentiert werden. Es ist die ehrliche, rohe und zugleich hoffnungsvolle Dokumentation eines Glaubens, der bereit ist, den sicheren Hafen der eigenen Komfortzone bedingungslos zu verlassen. Die Schilderung macht unmissverständlich klar, wie viel Mut es erfordert, sich auf ein solches Abenteuer einzulassen – getrieben nicht von Ehrgeiz oder Abenteuerlust, sondern von einem tiefen, göttlichen Ruf.

Die Theologie der Präsenz: Jesus im Slum finden

Ein zentraler und besonders faszinierender Aspekt des Beitrags ist die Art und Weise, wie Markus und Katharina ihre Arbeit vor Ort definieren. Wo immer sie in den staubigen, engen Gassen des Slums hinschauen, sehen sie nicht nur soziale Not, Elend oder Verzweiflung. Sie sehen – ganz im Sinne des biblischen Motivs – Jesus selbst in diesen „Geringsten ihrer Brüder und Schwestern“.

Diese Perspektive verändert alles. Sie verwandelt bloße humanitäre Hilfe in eine Begegnung auf Augenhöhe. Die Autoren verdeutlichen auf eindrucksvolle Weise, dass der Glaube nicht in Kirchenmauern oder sicheren theologischen Debatten eingeschlossen bleiben darf, sondern dorthin gehen muss, wo das Leben am verwundbarsten ist. Hoffnungslosigkeit zu bekämpfen bedeutet für sie nicht, mit schnellen Formeln daherzukommen, sondern schlicht und einfach da zu sein. Sie teilen den Alltag, ertragen den Gestank, den Lärm und die drückende Hitze, um den Menschen zu zeigen: Ihr seid nicht vergessen.

Die Suche nach der „Person des Friedens“

Besonders spannend zu lesen war der Abschnitt über das inständige Gebet der beiden nach einer sogenannten „Person des Friedens“. In vielen missionarischen oder sozialarbeiterischen Konzepten sucht man gezielt nach Einflussreichen oder Multiplikatoren, um Türen zu öffnen. Doch wie der Blogbeitrag packend beschreibt, erhörte Gott dieses Gebet auf eine völlig andere, unerwartete Art und Weise.

Hier zeigt sich die theologische Tiefe und schriftstellerische Reife des Textes: Es wird kein glattgebügeltes Erfolgsnarrativ bedient, bei dem alles reibungslos verläuft. Stattdessen wird transparent gemacht, dass Gottes Wege oft kreuz und quer verlaufen, fernab unserer menschlichen Planbarkeit. Gerade diese erzählerische Ehrlichkeit verleiht dem Beitrag eine Glaubwürdigkeit, die man in christlichen Medien leider allzu oft vermisst. Man leidet, hofft und staunt mit den Protagonisten mit.

Warum dieser Blogbeitrag lesenswert ist

In einer Zeit, in der viele Medien von Krisen, Egoismus und Polarisierung dominiert werden, wirkt dieser Bericht wie ein heilsamer Gegenentwurf. Er erinnert uns daran, dass es Menschen gibt, die ihr Leben für andere riskieren, die den Schmerz der Welt nicht ausblenden, sondern ihm aktiv und voller Liebe begegnen.

  • Authentizität: Keine hohlen Phrasen, sondern echte Erlebnisse, die unter die Haut gehen.

  • Inspiration: Ein Weckruf für jeden Einzelnen, den eigenen Blick für die Not in der direkten Umgebung zu schärfen.

  • Sprachliche Qualität: Der Schreibstil ist bildhaft, einfühlsam und flüssig zu lesen, ohne jemals kitschig zu wirken.

Das Buch ist in 3 Teile gegliedert. Einmal  dem Bereich in Kolkata bei der ConneXions Organisation , den Mitarbeitern der Organisation und der Leprabeit

Fazit

Dieser Blogbeitrag ist ein absolutes Meisterwerk der erzählenden Missions- und Sozialberichterstattung. Er schafft es, den Spagat zwischen tiefem spirituellem Gehalt und realem, greifbarem Alltagshandeln perfekt zu meistern. Wer diesen Text liest, wird unweigerlich dazu gebracht, die eigenen Prioritäten im Leben zu hinterfragen.

Markus und Katharina zeigen uns, was es bedeutet, Jesus dort zu finden, wo die Welt ihn am dringendsten braucht – in den dunklen Winkeln der menschlichen Not, erhellt durch das Licht echter Liebe. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle, die sich inspirieren lassen möchten!

Autoren 




Markus und Katharina Freudiger setzen sich seit mehr als zwei Jahrzehnten für die Ärmsten der Armen ein und lebten rund sieben Jahre am Rande eines Slums im indischen Kolkata. Die beiden haben zwei Kinder. Markus leitet heute als Geschäftsführer die Lepra-Mission in der Schweiz und engagiert sich im Vorstand von Interaction, dem Dachverband christlicher Hilfswerke.

Foto: Privat

Daniel Gerber (Jg. 1975) ist verheiratet mit Guilene und Vater einer Tochter, Eliora Noé. Er lebt in der Innerschweiz und arbeitet als freier Journalist, unter anderem für Blick, Berner Zeitung, livenet.ch, Open Doors, die Lepra-Mission und zweiteliga.org. Unter anderem verfasste er die Bücher "Ich kämpfte für Arafat" , "Ein Mann, ein Bein" und "Esoterik, die unerfüllte Suche".

 

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Weitere Buchrezensionen von Friederike Lober

 

 


 

 

Mittwoch, 5. August 2026

Bestseller schreiben

 

 

Bildquelle Horst Mehlert
Titel: Wie schreibe ich einen Bestseller (Masterclass 1) 

 Autor: Horst A. Mehlert

Verlag:Selbstverlag

ISBN. 979-8199887496 - 156 Seiten - seit 03.06.2026 - 23,54 Euro

Sterne: ⭐⭐⭐⭐⭐

 

 

 

 

 

Klappentext

"Ich habe niemals ein Buch gelesen, dass so voll gepackt mit Informationen war, die ich schon immer gesucht habe. Es musste jemand wie Mehler daherkommen, der jahrelang recherchierte, um diese Informationen zusammenzutragen und niederzuschreiben. Was für ein Buch!" – R. Robin

"Für Leute, die gerne schreiben und damit Geld verdienen wollen, ist dieses Buch eine Bibel!" - Larissa H.


Inhalt:
Jeder große Schriftsteller benutzt Techniken und Methoden, um Spannung oder sogar Hochspannung zu erzeugen, so dass der Leser nicht mehr aufhören kann, zu lesen. Aber welche Techniken? Welche Methoden? In dieser Reihe erfährt der Leser Schritt für Schritt, um welche Methoden es sich handelt und WIE er diese Methoden selbst anwenden kann. Die Frage aller Frage lautet: WIE
kann ein Autormit Schriftsteller-Techniken den Leser fesseln?

Diese Fragen werden beantwortet:
○ Was ist die mit Abstand wichtigste Information für einen Autor, wenn er Bücher, wenn er
Bestseller schreiben will?
○ Worauf ist der
Supererfolg Luthers zurückzuführen – unter schriftstellerischen Gesichtspunkten?
○ Welcher Techniken befleißigte sich Shakespeare, der
weltbeste Autor in englischer Sprache?
○ Wie inszenierte Goethe eine
Weltkarriere – und welche Methoden nutzte er?
○ Was war die konkrete Vorgehensweise Schillers, was war und ist das
Geheimnis eines Genies?
○ Welche Autoren im 19. Jahrhundert gelang der
Sprung an die absolute Spitze der Federfuchser – und warum?
○ Wie lautet die wichtigste
schriftstellerische Erfolgsformel aller Zeiten? 

Leseprobe

Meine Meinung

Meisterwerk für Autoren: Warum dieses Buch über Schriftsteller-Techniken eine echte „Bibel“ ist

Haben Sie sich beim Lesen eines Pageturners jemals gefragt: Wie machen die das eigentlich? Warum können wir ein Buch einfach nicht aus der Hand legen, während andere Romane uns schon nach wenigen Seiten langweilen?

Genau hier setzt ein Werk an, das in der Schreibszene gerade für Furore sorgt. Mit akribischer Recherche und tiefem Verständnis hat der Autor Mehler (wie es in Leserstimmen treffend heißt) jahrelang zusammengetragen, was ambitionierte Autoren schon immer wissen wollten.

Was macht dieses Buch so besonders?

Das Versprechen ist simpel, aber gewaltig: Jeder große Schriftsteller nutzt konkrete Techniken, um Hochspannung zu erzeugen. Doch statt trockener Theorie liefert dieses Buch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, WIE man diese Methoden als Autor selbst anwendet.

Der Fokus liegt voll und ganz auf der ultimativen Kernfrage: Wie fesselt man den Leser von der ersten bis zur letzten Seite?

Die großen Fragen, auf die Sie hier endlich Antworten finden:

  • Das Geheimnis des Erfolgs: Was ist die mit Abstand wichtigste Information für jeden, der Bestseller schreiben will?

  • Historische Meisterklassen:

    • Worauf war der Supererfolg von Martin Luther zurückzuführen – rein aus schriftstellerischer Sicht?

    • Welcher Techniken bediente sich William Shakespeare, der wohl weltbeste englischsprachige Autor?

    • Wie inszenierte Johann Wolfgang von Goethe seine Weltkarriere und welche Methoden nutzte er dafür?

    • Was war die konkrete Vorgehensweise von Friedrich Schiller – das wahre Geheimnis eines Genies?

  • Die Elite des 19. Jahrhunderts: Welche Autoren schafften den Sprung an die absolute Spitze der Literaturgeschichte und warum?

  • Die Formel: Wie lautet die wichtigste schriftstellerische Erfolgsformel aller Zeiten?

Mir persönlich hat an dem Buch sehr gut gefallen, dass hauptsächlich bekannte Autoren in den Buch vorgestellt werden. Jeder hat seine eigenen Schreibstil, der nur durch Übung und Praxis ermöglicht wurden.

Mein Fazit

„Für Leute, die gerne schreiben und damit Geld verdienen wollen, ist dieses Buch eine Bibel!“ – Larissa H.

„Ich habe niemals ein Buch gelesen, dass so vollgepackt mit Informationen war, die ich schon immer gesucht habe.“ – R. Robin

Wer ernsthaft den Anspruch hat, nicht nur Geschichten zu erzählen, sondern Leser emotional zu packen und zu steuern, kommt an diesem Werk kaum vorbei. Es verbindet historische Meisterleistungen mit direkt anwendbarem Handwerkszeug. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die das Schreiben von der Pike auf verstehen und meisterhaft beherrschen wollen!

Fazit

Bildquelle Horst Mehlert
Autor

Horst (Ha. A.) Mehler, Jahrgang 1952, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Würzburg und Frankfurt. Nach seinem Staatsexamen arbeitete Mehler als Fernsehjournalist für das ZDF, der größten europäischen Fernsehanstalt, in verschiedenen Redaktionen (Drehscheibe, Heute, Länderspiegel, ZDF-Magazin), für die er rund 200 Filmbeiträge erstellte.

Parallel dazu war er eine Weile im ZDF-Lektorat tätig sowie beim Hessischen Rundfunk, wo er über viele Themen zur Tagespolitik des Landes Hessen berichtete.

Im Jahre 1985 gelang Horst Mehler, der als Autor als Ha. A. Mehler zeichnet, ein spektakulärer Erfolg im Norman Rentrop-Verlag (der später umfirmierte als Verlag für die Deutsche Wirtschaft) mit dem Buch: Wie mache ich mich als Immobilienmakler selbständig. Der Bestseller erreichte zahlreiche Auflagen.

Ebenfalls zum Bestseller avancierte das Buch Wie man mit Immobilien ein Vermögen aufbaut.

Horst (Ha. A.) Mehler schrieb in der Folge zahlreiche Bücher für den Rentrop-Verlag. Im Jahre 1987 erschienen die Bücher Mehlers auf der internen Bestseller-Liste des Rentrop-Verlags auf den Plätzen 1, 2, 4 und 5 gleichzeitig.

Mehler war damit der erfolgreichste Autor des Verlags und seine No. 1.

In der Folge kamen zahlreiche Verlage auf den Bestseller-Autor zu, um ihn zur Mitarbeit zu bewegen. Mehler verfasste unter anderem Bücher für diese Verlage: Heyne-Verlag, Falken-Verlag, Eichborn-Verlag, Möwe-Verlag, Engels-Verlag, Verlag moderne industrie.

Zu einem neuen Bestseller geriet das Buch Geld, Vermögen bilden, Steuern sparen, das im Heyne-Verlag, Deutschlands größtem Paperback-Verlag, erschien und sich allein im ersten Monat 20.000 mal verkaufte; viele Auflagen folgten.

ÜBERSETZUNGEN

Eine neue Dimension wurde erreicht, als viele Bücher Horst Mehlers in anderen Ländern erschienen. Heute ist Ha. A. Mehler publiziert in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in der Tschechischen Republik, Slowakien, den Niederlanden, Bulgarien, Russland und in den USA. Publikationen für Frankreich, Italien und Großbritannien sind in Vorbereitung.

Insgesamt ist Ha. A. Mehler inzwischen in 22 Verlagen im In- und Ausland publiziert.

Im Jahre 2004 wanderte Horst (Ha. A.) Mehler aus in die Vereinigten Staaten von Amerika.

Prof. Thomas Tryzna, Ph. D. für Englisch an der Seattle Pacific University, bewertete hierfür das gesamte Werk von Ha. A. Mehler, überprüfte rund 700 Seiten Presseberichte, Bestätigungen von Spitzenpolitikern und dokumentarisches Material von Fachleuten über Ha. A. Mehlers Arbeit. Er bestätigte, dass Mr. Mehler "weit bekannt, geehrt und erfolgreich ist, sowohl von Seiten der Kritik als auch in wirtschaftlicher Hinsicht." Horst Mehler erhielt ein US-Visum aufgrund von "außergewöhnlicher Befähigung", eine Green Card. Mehler erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

eitere Buchrezensionen von Friederike Lober

[caption id="attachment_72185" align="alignnone" width="300"]Friederike Lober – Redakteurin mit Herz für Bücher, Autorinnen und Autoren Friederike Lober – Redakteurin mit Herz für Bücher, Autorinnen und Autoren[/caption]

Autorin:

Friederike Lober – Redakteurin bei TVüberregional 

Redaktion: Friederike Lober – Redakteurin bei TVüberregional

E-Mail: lober@tvueberregional.de

Weitere Beiträge von Friederike Lober: Friederike Lober bei TVüberregional

Weitere Lesebriefe: Kategorie Lesebriefe