Samstag, 10. April 2021

Kindergottesdienst 11.04.2021

 


                                    Kigo-Post von der Taube Sophia  Bildquelle Word Cliparts 
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Einheit 11.04.2021

1. Sonntag nach Ostern: Quasimodogeniti

 

 Bibeltext zum Sonntag

Erzählt es aller Welt

Matthäus 28,16-20

von Anne Naujoks

Das Matthäusevangelium endet mit einer Szene auf einem Berg in Galiläa. Hier begegnet Jesus seinen Jüngern nach seiner Auferstehung. Die Jünger reagieren unterschiedlich: mit Furcht und Freude. Mit der Auferstehung wird das bestätigt, was Jesus vorher verkündigt hat. Es ist auch eine Bestätigung der Macht, die Jesus über die gesamte Schöpfung hat. Alle Völker sollen zu Jüngern Jesu werden. Jesus erteilt den Auftrag zu taufen und zu lehren. Seinen Auftrag beendet er mit einem Versprechen: „Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende.“

Diese Sätze von Jesus wurden im Verlaufe der Jahrhunderte ganz unterschiedlich interpretiert. Es gab (und gibt) viele Diskussionen über die Frage, wie Mission vor sich gehen kann und in welcher Reihenfolge Taufe und Lehre zu verstehen sind. Fest steht aber auf jeden Fall, dass die Jünger ihre Begeisterung für Jesus weitergaben.


Der Missionsbefehl einfach erklärt:

Links: Zeichentrickfilm: Jesus kehrt in den Himmel zurück

Wir sehen uns miteinander den Videoclip an und kommen anschließend darüber ins Gespräch:

  • Was haben die Kinder verstanden?
  • Was haben sie sich gemerkt?
  • Was kommt den Kindern bekannt vor?
  • Welche Fragen gibt es?

Mission heute

Wie sieht heute Mission aus? Was tun Missionare eigentlich? Das wollen wir mit den Kindern entdecken.

Wir lesen mit den Kindern den Missionsbefehl. Gemeinsam machen wir uns anschließend auf die Suche nach Missionaren und ihren Geschichten. Wir wollen herausfinden, was Mission heute bedeutet und wie die Arbeit von Missionaren aussieht. Hierbei können wir z.B. Berichte von der Europäischen Baptistischen Mission (EBM) im Internet suchen.


 
Lesezeichen gestalten

Dieser wichtige Bibelvers soll in Erinnerung bleiben. Daher gestalten wir damit ein Lesezeichen.

Jedes Kind darf ein Lesezeichen kreativ gestalten. Auf das Lesezeichen wird zur Erinnerung an diese Gruppenstunde der Bibelvers geklebt oder geschrieben. Das Lesezeichen können die Kinder entweder selber behalten oder verschenken. 

Lied: Vom Anfang bis zum Ende 

 

Herzlichen Dank an Frau Naujoks für die zur Verfügung gestellten Texte und Ideen.

 

Montag, 5. April 2021

Frieden finden - Amanda Bickler

 

Bildquelle Amazon
  Titel: Frieden finden 

  Autorin: Amanda Bickler

  Verlag: publz books

  ISBN 979-8567879887 Printexemplar für 6,66 Euro – 66 Seiten  -

            seit 19.01.2021

  Sterne: X X X X






Das Buch in einem Satz: Frieden = Heilung

Klappentext  Seien wir ehrlich: die gegenwärtige Zeit ist stressig. Und weil wir unsere Kraft trotzdem brauchen, bietet dieses kleine Buch Anleitungen für alltägliche Rituale, die uns inneren Frieden geben können. Einfach Frieden, Ruhe und Mini-Erholung. Dazu braucht es weder umfangreiche Ausrüstung wie Meditationskissen, Yogamatten oder eine Ausstattung mit Ritualgegenständen. Das, womit Amanda Bickler Frieden zaubert, haben wir in der Regel zu Hause. Und wenn wir verschnaufen konnten, dann schaffen wir auch den Rest dieses Jahres und alles, was sonst noch auf uns zukommt. Amanda Bickler praktiziert praktische weiße Magie aus einer familiären Überlieferungslinie und besitzt jahrelange Erfahrung in Zirkeln und Coven. Ihre Ratgeber für Hexen und spirituell Interessierte erscheinen demnächst vollständig bei Publz-Books.

 

Leseprobe:

Meine Meinung:

Was ist Frieden?

Friedenssymbol: Campaign for Nuclear Disarmament  - CND-Symbol

Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Friedenszeichen#CND-Symbol

Frieden kommt aus dem althochdeutsch = fridu, welches  „Schonung“, „Freundschaft“ bedeutet. Es ist ein heilsamer Zustand der Stille oder Ruhe und die Abwesenheit von Störung oder Beunruhigung und besonders von Krieg. Frieden ist das Ergebnis der Tugend der „Friedfertigkeit“ und damit verbundener Friedensbemühungen.

Frieden ist im heutigen Sprachgebrauch der allgemeine Zustand zwischen Menschen, sozialen Gruppen oder Staaten, in dem bestehende Konflikte in rechtlich festgelegten Normen ohne Gewalt ausgetragen werden. Der Begriff bezeichnet einen Zustand in der Beziehung zwischen Völkern und Staaten, der den Krieg zur Durchsetzung von Politik ausschließt. 

Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Frieden

Für wen ist das Buch?

Menschen sind auf der Suche grundsätzlich nach Frieden und Harmonie. Frieden ist ein Grundbedürfnis des Menschen.

Das Buch stellt 16 unterschiedliche Rituale vor. Sie sind ein Türöffner, die Geborgenheit vermitteln. Aus ihnen sollte man sich 4-5 Stück zum täglichen Gebrauch aussuchen. Die Autorin bittet den Leser alle Rituale auszuprobieren und experimentieren,  um die für den Leser geeignete zu finden. Nur wenn die Rituale ausprobiert werden, nutzen diese! Somit ist das Buch neben einigen Gedanken zum Frieden allgemein ein kleines Praxisbuch mit vielen Umsetzungsmöglichkeiten.

 

Ziel der Rituale ist Ausgeglichenheit im Körper und Geist zu finden, damit dieser heilen kann

Wie wird der Inhalt dargestellt?

In kurzen Sätzen und in größerer Schrift ist der Inhalt abgedruckt. Handlungsanweisungen werden fett gedruckt. Die Rituale liegen unterschiedliche Weltanschauungen, Traditionen und Weltanschauungen zugrunde.  Die Kapitel umfassen ca. 2 Seiten.

Mir persönlich hat das Kerzenritual, Ritual des Gebens und der Stille Ort sehr angesprochen. Diese Möglichkeiten Frieden umzusetzen ist überall einsetzbar und Leser benötigen keine Hilfsmittel.

Fazit

Kleiner  Ratgeber  zum Frieden mit vielen praktischen Ideen

Autorin

Bildquelle publz books 

Autorin

Amanda Bickler ist eine Vollbluthexe, die in den 70er Jahren über die Wicca-Bewegung und den Feminismus zur Magie kam. Als leidenschaftliche Gärtnerin und Malerin beschäftigte sie ich mit den kulturellen und phytologischen Hintergründen der magischen Überlieferungen und begann, inspiriert von Erfahrungen der ursprünglich katholischen Familie mit dem Gesundbeten, mit einigen Experimenten auf dem Gebiet. Amanda Bickler stammte vom Chiemsee und ist väterlicherseits auch mit der spökerkiekserei des Altenburger Landes verbunken dem Wahrträumen und Vorhersehen.

 

Samstag, 3. April 2021

Ostern 2021

 Ostern

 … in der Familie

Vorlesegeschichte: Licht am Ostermorgen

An diesem Morgen sind die Frauen schon auf den Beinen, bevor es richtig hell wird. Johanna greift den Korb mit Salböl und Tüchern und Maria öffnet die Tür. Doch Maria Magdalena schüttelt den Kopf. Tonlos flüstert sie: Ich will nicht. Und ich kann auch nicht. Seit drei Tagen sitzen wir still hier und warten. Ich kann nicht mit zum Grab. Dort ist es noch stiller als hier. Für mich ist Jesus noch da. Ich denke dauernd: Gleich kommt er vorbei. Seine Worte klingen noch in meinem Ohr. Bittet und es wird euch gegeben. Suchet und ihr werdet finden. Es ist als kommt Jesus gleich wieder.

Maria, die Mutter des Jakobus, dreht sich erstaunt um. Aber Maria Magdalena! Du warst doch auch dabei. Als Jesus am Kreuz hing. Du hast ihn sterben sehen. Jetzt ist er tot. Sein Körper liegt im Grab. Der muss jetzt gesalbt werden, wie es Brauch ist. Das ist das letzte, was wir für Jesus tun können. Dann kann er endlich in Frieden ruhen.

In Frieden ruhen? Maria Magdalena ist jetzt richtig aufgebracht: Versteht ihr denn nicht? – Das geht nicht! Jesus hat gesagt: Geht und verkündet das Reich Gottes. Es beginnt jetzt mitten unter euch. Deshalb muss ich nach draußen. Ich muss davon erzählen. Die Leute müssen verstehen: Es war falsch, Jesus zu verurteilen. Er hat viele geheilt. Und mir hat er auch ein neues Leben gegeben. Johanna zuckt zusammen und legt den Zeigefinger beschwichtigend auf die Lippen. Pssst! Sei lieber still. Damit hast du keine Chance. Sich draußen auf den Straßen zu Jesus zu bekennen, ist gefährlich. Soldaten nehmen dich fest. Man wird dich verurteilen genau wie ihn. Sieh es doch ein. Es hat keinen Sinn mehr. Es ist vorbei.

Maria Magdalena sinkt in sich zusammen. Eine erste Träne läuft ihr über die Wange. Sie murmelt: Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen! Das hat Jesus gesagt. Er hat es versprochen. Jesus kann nicht weg sein. Er ist doch unser Leben.

Jetzt tritt die Mutter des Jakobus nahe zu Maria Magdalena. Sie legt ihr den Arm um die Schulter und schiebt sie sanft zu Tür. Leise sagt sie: Das sind wunderbare Worte. Aber Worte helfen jetzt nichts. Jetzt müssen wir etwas tun. Und dafür brauchen wir dich. Komm mit – sonst kriegen wir den riesigen Stein nie weg vom Grabeingang!

Im ersten Morgenlicht treten die Frauen aus dem Haus und machen sich auf den Weg zu Jesu Grab. Sie gehen langsam, mit gebeugten Schultern, die Köpfe gesenkt. Alle sind in Gedanken versunken. Keine sieht auf ins Licht der Sonne. Maria Magdalena laufen Tränen über ihre Wangen. Aber Johanna staunt: Wie mutig Maria Magdalena war. Sie hat weiter gehofft, dass Gottes Reich zu uns kommt. Sie hofft auch jetzt noch, wo alles dagegen spricht. Plötzlich hat auch Johanna Jesu Stimme in ihrem Ohr: Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. Johanna seufzt: Ach Gott, ich will auch so gerne weiter hoffen und glauben. 

Als sie ankommen, sehen die Frauen: Der Stein vor dem Grab ist verschwunden. Die dunkle Höhle liegt offen da. Was da wohl passiert ist? Ängstlich treten  die Frauen ins Dunkel. Aber Jesus ist nicht zu sehen. Hat jemand den toten Jesus gestohlen? Die Frauen erschrecken und tasten sich vorwärts zum Ausgang der Höhle. Da stehen zwei Männer vor ihnen. Ihre Kleidung ist strahlend weiß. Sie selber leuchten ganz hell. Sind das Engel oder ist das die aufgehende Sonne? Die Männer sagen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Denkt daran, was er zu euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war: Er muss verhaftet werden und wird am Kreuz sterben. Aber am dritten Tag wird er wieder auferstehen.

Die Männer verschwinden so schnell, wie sie gekommen waren. Und die Frau-en stehen da vor dem Grab, unsicher was sie jetzt denken sollen. Die ersten Sonnenstrahlen legen sich wärmend auf ihre Gesichter. Die Frauen blinzeln dem Licht entgegen und heben staunend ihre Köpfe. Kann das sein, dass Jesus lebt? Wo ist er? Werden wir ihn selber sehen?

So wie die Sonnenstrahlen am Ostermorgen immer stärker werden, breitet sich immer mehr Licht in den Herzen der Frauen aus. Jetzt sind sie sicher: Jesus lebt! Er ist auferstanden! Er hat den Tod besiegt!

Die Sorgenfalten der Frauen verschwinden. Ihre Gesichter werden fröhlich. Ihre Augen beginnen zu strahlen – hell und heller. So wie die Sonne, die am Himmel höher steigt. Sie wärmt alles mit ihren Strahlen. Im Licht des Oster-morgens wird die Welt ganz und gar hell.

Da kommt Bewegung in die drei Frauen. Auf!, ruft Magdalena, wir müssen los. Das müssen die anderen auch erfahren. Jesus lebt. Er ist auferstanden. Er hat den Tod besiegt.

Impulse für das Osterfest

Zum Nachspüren und Staunen

 Das Sonnenlicht kann man jeden Tag beobachten. Besonders schön ist es, den Sonnenaufgang zu erleben. Am besten gelingt das an einem Himmel ohne Wolken. Verabredet euch und stellt einen Wecker etwa 20 Minuten vor Sonnenaufgang. Beobachtet (am besten draußen), was in der nächsten Stunde geschieht. Wann fallen die ersten Sonnenstrahlen auf dein Gesicht? Wie bei dem Auferstehungsmorgen.