Montag, 22. März 2021

Die Kunst gut zu sterben von Katy Butler

 

Rezension zum Buch:

Titel: Die Kunst gut zu sterben 

Autorin: Katy Butler 

Verlag: Unimedia 

ISBN: 978-3-96257-160-3 – 304 Seiten seit 2020 – zum Preis von 24,80 Euro

Sterne: X X X X

Das Buch in einem Satz:

Bis zuletzt selbstbestimmt Leben – die neue Art zu sterben




Klappentext: Die Roadmap für ein erfülltes Altern bis zum Ende — gefüllt mit tiefgründigen Einsichten und bewegenden, wahren Geschichten.

Die preisgekrönte Journalistin Katy Butler führt ihre Leser in Die Kunst gut zu sterben Schritt für Schritt durch die verschiedenen Phasen des Alterns. Für jede Herausforderung, sei sie emotional, medizinisch, gemeinschaftsbezogen oder alltagspraktisch, gibt sie konkrete Anleitungen.

Beantwortet werden von Butler die zentralen Fragen:

• Wie findet man Erfüllung gerade in den späten Lebensjahren?
• Warum sollte ein jüngerer Hausarzt gewählt werden und wie lässt sich offen mit ihm sprechen?
• Wann ist es keine gute Idee, den Notruf zu alarmieren?
• Wie lässt sich das Sterben zu einem selbstbestimmten Übergangsritus machen und nicht zu einem medizinischen Großereignis?

Die Autorin berichtet auch über eigene Erfahrungen mit der Pflege ihrer Eltern und lässt Menschen, die ihre Angehörigen erfolgreich beim Sterben begleitet haben, sowie zahlreiche Spezialisten aus dem Gesundheitswesen zu Wort kommen. Butlers Leitfaden inspiriert dazu, die letzte Reise frei von Angst, friedlich und geborgen bewältigen zu können.“

Leseprobe: 

Meine Meinung

Für wen ist das Buch

Dieses Buch besteht aus 7 Kapiteln, welches Menschen im Lebensalter ab 50 Jahre anspricht bis in die letzten Stunden des Lebens. 

Ziel des Buches ist dem Leser ein bis zuletzt schmerzfreies, handlungsfähiges Leben anzubieten. Es gibt unvermeidliche Erfahrungen weiter. Gesund und glücklich alt zu werden, die Kontrolle übers Leben zu behalten und nicht an die Ärzte abzugeben und weniger Angst vor der Zukunft zu haben, möchte der Wunsch dieses Buches sein. Tröstlich, sachlich ernsthaft und nachdenklich ist es für normale Menschen geschrieben. Es ist eine Schritt-für –Schritt Anleitung um funktionstüchtig und glücklich zu bleiben. Wer furchtlos und informiert ist, macht unbekanntes weniger Angst.

Um welchen Inhalt geht es?

Hier werden Lebensberichte real existierender Menschen vorgestellt, die dem Leser als Vorbild

gelten.

Die Autorin spricht auch das Thema des selbstbestimmten Todes an.

Ein ausführliches Glossar mit Erklärungen medizinischer Fachbegriffe und Quellenanagaben endet das Buch.

Folgendes trifft für Deutschland nicht direkt zu:

Da ich in Deutschland lebe waren für mich die ausführlichen Informationen zum amerikanischen Sozialsystem nicht hilfreich. Aber vielleicht ist die eine oder andere Information übertragbar. Hospize gibt es auch in Deutschland und eine Komfortpflege wird in der Paliativflege gewährt.

Fazit:

Heutzutage ist der Umgang mit dem Lebensende nicht mehr im Alltag geübt und fremd.

Die Anleitung für einen guten Tod sollte ein Pflichtlektüre im Leben sein. Autorin


Katy Butler, geboren in Südafrika, ist eine Journalistin, Essayistin und Autorin aus San Francisco. Sie lehrt am Esalen Institute und war Rednerin an unterschiedlichsten Literaturkonferenzen, unter anderem in Harvard. Sie spricht in Krankenhäusern, Medizin-Fakultäten und sozialen Einrichtungen über die Verbesserung der Medizin am Lebensende und die Beziehung zwischen Arzt und Patient. Butlers Essays und Artikel wurden im New York Times Magazine, im Wall Street Journal, im Sunday Magazine der Los Angeles Times und in der Vogue veröffentlicht.